ERP-Administration & Prozessoptimierung
Strukturen im ERP pflegen und weiterentwickeln. Abläufe in Technik, Fertigung und Verwaltung analysieren und so abbilden, dass sie im System auch wirklich tragen.
Seit 2021 betreue ich die ERP-Strukturen und CAD-Prozesse eines Apparatebauers: Abläufe analysieren, Schnittstellen bauen, Auswertungen bereitstellen, wiederkehrende Handarbeit abschaffen. Ich bin Maschinenbauer von Herkunft und kenne die Fertigung, für die ich entwickle.
Ich habe im Formenbau angefangen, an der Maschine. Später Konstruktion, dann Qualitätsvorausplanung. In jeder Station ist mir dasselbe aufgefallen: Nicht die Arbeit selbst hat gehakt, sondern was zwischen den Systemen passiert. Daten, die dreimal eingetippt werden. Listen, die niemand pflegt. Stände, die keiner kennt.
Also habe ich angefangen, das selbst zu lösen. Nicht um Entwickler zu werden, sondern weil das passende Werkzeug fehlte. Heute betreue ich ERP-Strukturen und CAD-Prozesse in einem Apparatebau-Betrieb und baue genau das, was dazwischen fehlt: Schnittstellen, Auswertungen, Automatisierungen.
Was mich an dieser Arbeit hält, ist ihre Messbarkeit. Entweder ein Ablauf ist danach schneller und zuverlässiger, oder er ist es nicht.
„Ich entwickle nicht am Betrieb vorbei. Ich habe an der Maschine gestanden, konstruiert und in der Qualitätsvorausplanung gesessen, bevor ich angefangen habe, dafür Software zu schreiben.“ Carsten Weier
Der tatsächliche Inhalt meiner Arbeit.
Strukturen im ERP pflegen und weiterentwickeln. Abläufe in Technik, Fertigung und Verwaltung analysieren und so abbilden, dass sie im System auch wirklich tragen.
Systeme verbinden, die nicht miteinander reden: ERP, CAD, Dateisystem, Excel, Maschine. Daten sollen fließen, nicht übertragen werden.
Operative Kennzahlen aus den Quellen, die ohnehin da sind: aktuell und nachvollziehbar, ohne dass vorher jemand eine Liste pflegen muss.
Wiederkehrende Handgriffe finden und abschaffen. Was jede Woche identisch abläuft, muss niemand von Hand machen.
Konstruktionsabläufe standardisieren und automatisieren. Autodesk Inventor, Stücklisten, Produktdatenmanagement.
Anforderungen aufnehmen, übersetzen und umsetzen, zwischen Konstruktion, Fertigung und Verwaltung. Ohne IT-Vokabular, in der Sprache des jeweiligen Bereichs.
Jede Station hat einen Teil des heutigen Bilds beigetragen. Der Weg war nicht geplant, aber er ergibt Sinn.
Ich verbinde Apparate- und Maschinenbau, ERP, CAD und Softwareentwicklung. Ich betreue ERP-Strukturen, CAD- und IT-Prozesse, analysiere interne Abläufe und entwickle eigene Automatisierungs- und Softwarelösungen. Ziel: manuelle Arbeit reduzieren, Datenflüsse zuverlässiger machen, Auswertungen schneller verfügbar haben.
Im Betrieb und im Tochterunternehmen habe ich ein neues ERP-System eingeführt und seither die Datenstrukturen aufgebaut und weiterentwickelt. Dazu kommen eigene Anwendungen, Auswertungen und Schnittstellen, unter anderem eine 3D-Automatisierung, die Stücklisten und Modelle direkt ins ERP zurückspielt.
Konstruktion von Wärmetauschern mit Autodesk Inventor. Hier habe ich angefangen, wiederkehrende Konstruktionsschritte zu hinterfragen und erste Automatisierungsansätze für CAD-nahe Prozesse zu entwickeln.
Advanced Product Quality Planning (APQP). Serienanlauf aus Sicht der Qualität, und damit die Erfahrung, wie stark das an sauber gepflegten Daten und abgestimmten Abläufen hängt.
Betreuung von Maschinen und Anlagen im laufenden Betrieb. Die Seite der Fertigung, auf der sich zeigt, ob ein Ablauf im Alltag trägt oder nur auf dem Papier funktioniert.
Die Weiterbildung, die den Weg von der Maschine in Konstruktion und Prozessarbeit geöffnet hat.
Der Einstieg in Maschinenbau und Kunststofftechnik, von Grund auf an Werkzeug und Maschine gelernt.
Beispiele dafür, wie so etwas bei mir aussieht.
Die Systeme sind im betrieblichen Umfeld entstanden. Screenshots und technische Details bleiben deshalb außen vor.
Fragen zu meiner Arbeit, zu einzelnen Projekten oder zur Herangehensweise beantworte ich gern direkt.
c@weier.digital